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Fleisch von alten Nutztierrassen


Rind, Schwein, Huhn & Co. finden sich auf vielen Tellern in deutschen Haushalten. Aber auch ausgefallene Fleischsorten wie Krokodil, Känguru oder andere exotische Tiere werden immer beliebter. Doch ist es gesund und gut, Fleisch von Tieren zu essen, die über die halbe Welt verschifft werden, um zum Verbraucher zu gelangen?

Ganz klar: Nein. Das heißt aber nicht, dass Fleischliebhaber auf etwas weniger bekannte Fleischsorten verzichten sollen. Ohne aber Landschafts- und Artenschutz außer Acht lassen zu müssen, finden sich auch in unseren Breiten Nutztiere, die nicht alltäglich sind. Besonders alte Nutztierrassen sind eine optimale Alternative für mehr Abwechslung und Exklusivität auf dem Teller. Während Krokodil & Co. oft unter unwürdigen Umständen aufwachsen und immens lange Wege zurücklegen müssen, um auf unseren Tellern zu landen, können alte, heimische Nutztierrassen wie Wollschweine, Waldschafe oder Alpine Steinschafe hierzulande aufwachsen und ohne große Umwege in der Region „verwertet“ werden.

Und es gibt durchwegs sehr ausgefallene, alte, heimische Nutztierrassen, die es wert sind, als Spezialität bezeichnet zu werden. Oder wann bestand der Sonntagsbraten das letzte Mal aus dem Karree eines ökologisch gehaltenen Wollschweins, das beim Bauern um die Ecke aufgewachsen und vom Metzger des Vertrauens für Ihren Braten vorbereitet wurde?